Nara ist neben Kyoto meine Lieblings Stadt, sie hat so viel Flair und ganz viele Rehe! Die Rehe waren mit ein Grund warum wir die Stadt besuchen wollten, wenn man eh schon in der Nähe war...
Also zogen wir direkt los und wenig später fanden wir auch schon unsere ersten Rehe. Es waren so unglaublich viele Rehe und alle hatten sie Hunger. :') Wir haben dann ein paar Kekse gekauft um sie füttern zu können. Man muss da wirklich aufpassen, die Tiere sind so gierig nach dem Futter das die biestig werden können. Wir wurden angeknabbert, gezwickt und haben auch mal das Geweih zu spüren bekommen. Es ist nichts schlimmes passiert wir konnten darüber lachen und als Dankeschön haben sie sich ja auch verbeugt. ღゝ◡╹)ノ♡
Wissenswertes über Nara:
Nara war in der Nara-Zeit von 710 bis 784 unter dem Namen Heijō-kyō die Hauptstadt Japans. Aus dieser Zeit stammen die meisten der großen Tempelanlagen. Zwar verlor die Stadt nach der Verlegung der Hauptstadt nach Kyōto an Bedeutung, die buddhistischen Tempel und Shintō-Schreine jedoch bauten ihre Macht schrittweise aus und überstanden bis heute.
Es gibt über 1.200 wilde Hirsche im Nara-Park. Den Hirschen im Nara-Park wachsen in jedem Frühjahr neue Geweihe. Diese werden bis zur Paarungszeit im Herbst hart und für die Besucher gefährlich. Aus diesem Grund werden sie von den sogenannten Seko mit Netzen und Seilen eingefangen. Das Geweih wird von einem Shintōpriestergeschnitten.
(Quelle: Wikipedia)
Die Stadt Nara befindet sich im Süden der japanischen Hauptinsel Honshu und wird neben etwa 400000 menschlichen Einwohnern auch von rund 1200Hirschen und Rehen bevölkert. Die Hirsche und Rehe von Nara wecken nicht nur das Interesse vieler Touristen, sondern haben auch für Einheimische einen ganz besonderen Stellenwert. Die Tiere gehören seit Jahrhunderten zum Stadtbild und werden von den Bewohnern Naras als heilig verehrt.
(Quelle: Die Japanreise - Heilige Rehe
Danach ging es für uns weiter, wir folgten also der Karte und haben wirklich viel gesehen von Nara. Wir tauchten irgendwann also in einen Wald ab, Rehe waren weiterhin unsere treuen Begleiter und alles fühlte sich so magisch an. Leider hab ich nicht so viele Fotos von der Umgebung gemacht aber man hat sich ein wenig wie in Project Zero II versetzt gefühlt, falls das mal jemand gespielt hat. ;)
Wir haben hier eine etwas längere Pause gemacht und haben die Aussicht genossen und uns den Tempel genauer angesehen.
Danach ging es für uns weiter durch einen kleinen Wald Abschnitt was ganz lustig war, denn hier haben wir verlassene kleine Tempel-Anlagen gefunden was total cool war! Unser letzter größere Tempel war dann der Kasuga Taisha, der ebenfalls echt schön war.
Danach sind wir dann wieder langsam Richtung Hostel gelaufen und konnten noch die schöne Beleuchtung der Stadt mit ansehen. :)
Nach diesem langen, anstrengend Tag haben wir uns alle auf unsere Betten im Hostel gefreut und Abends noch gemeinsam im Vorraum Bier getrunken und die Ghibli Musik genossen.
Fazit:
Nara ist eine wunderschöne, Kulturreiche Stadt die ich wirklich jeden ans Herz legen.
Die Natur in Nara ist einfach nur wunderschön, die Stadt mag zwar Klein sein hat aber so viel Herz und Liebe das muss man einfach selbst gesehen haben. Wenn ich also wieder in Japan bin, werde ich Nara definitiv wieder einen Besuch abstatten!